• 3
    So wie ein Kapitän
    sein Schiff lenkt,
    muss der Unternehmer
    sein Unternehmen führen!

    Manfred Breitenbach,
    Geschäftsführer Köln, Zeitz

  • 2
    Wir steuern
    und
    beraten.

    Peter Schulze,
    Geschäftsführer Finsterwalde
  • 4
    Unsere Freundlichkeit
    lässt Sie gern zu uns kommen.  

    Sebastian Fröhlich,
    Geschäftsführer Köln, Zeitz
  • 6
    Ihr Erfolg ist unser Antrieb.

    Thorsten Jansen,
    Geschäftsführer Köln, Zeitz
  • 1
    Wir sind zuverlässig,
    Sie sind zufrieden.

    Stefan Miertzsch,
    Steuerberater Finsterwalde
  • 5
    Unsere Kompetenz
    ist Ihr Erfolg.

    Andrea Ziethen,
    Steuerberaterin Köln

Befristete Erhöhung der Entfernungspauschale und Einführung einer Mobilitätsprämie

Die Entfernungspauschale wird ab 1.1.2021 angehoben. Das führt nicht nur zu höheren Werbungskosten bei Arbeitnehmern, sondern kann auch Auswirkungen auf den Lohnsteuerabzug haben. Außerdem wird erstmalig eine sog. Mobilitätsprämie eingeführt. Allerdings sind diese Maßnahmen befristet.

Das ändert sich ab 1.1.2021

Ab 2021 erfolgt eine befristete Erhöhung der Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte um 5 Cent auf 0,35 EUR. In einem weiteren Schritt erfolgt von 2024 bis 2026 eine Erhöhung um weitere 3 Cent auf 0,38 EUR. Die befristete Anhebung wird entsprechend auf Familienheimfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung übertragen.

Arbeitgeberzuschüsse für die Pkw-Nutzung können bis zur Höhe der neuen Entfernungspauschale mit 15 % Pauschalsteuer belegt werden. Alternativ bleibt die Gewährung eines steuerfreien Jobtickets für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel möglich. Beides gilt nur, wenn die Vorteile zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn überlassen werden.

Die (erhöhte) Pauschalierung ist auch bei der Dienstwagengestellung möglich.

Für Pendler, die aufgrund ihres geringen Einkommens keine Steuer zahlen, besteht ab 2021 die Möglichkeit, alternativ zu den erhöhten Entfernungspauschalen ab dem 21. Entfernungskilometer eine sog. Mobilitätsprämie zu wählen. Sie beträgt 14 % der erhöhten Pauschale.

Geplant ist, dass die Mobilitätsprämie durch den Einkommensteuerbescheid festgesetzt werden kann. Eine Festsetzung soll nur erfolgen, wenn die Mobilitätsprämie mindestens 10 EUR beträgt. Bei Arbeitnehmern soll der Antrag auf Mobilitätsprämie zugleich als ein Antrag auf Einkommensteuerveranlagung gelten (§ 105 EStG i. d. Entwurfsfassung des Jahressteuergesetzes 2020).

Hinweis

Bei den Reisekosten ändert sich nichts. Unverändert können auch im Jahr 2021 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer steuerfrei erstattet oder in der Steuererklärung als Werbungskosten abgezogen werden.

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